„Das schlaue Füchslein“ erzählt die Geschichte einer wilden, neugierigen und unangepassten jungen Füchsin, die in die Fänge eines Försters gerät. Doch lange kann dieser sich seiner Ordnung nicht sicher sein: Das Füchslein sorgt für Aufruhr in der Försterei, beißt dem Hahn den Kopf ab und ruft die Hennen zur Revolution auf – und schafft schließlich die Flucht zurück in den Wald. In der Freiheit der Natur findet sie ihr Glück und gründet gemeinsam mit dem Fuchs eine Familie, bis ihr Leben durch den Schuss des Wilderers ein jähes Ende findet.
Leoš Janáček komponierte die Oper 1924 im Alter von fast 70 Jahren nach einer in der tschechischen Zeitung „Lidové noviny“ veröffentlichten Bildergeschichte von Stanislav Lolek und Rudolf Těsnohlídek. Die episodische Struktur der Vorlage spiegelt sich in der Musik wider: Atmosphärische Zwischenspiele verbinden die einzelnen Szenen der Tier- und Menschenwelt. Sehnsuchtsvoll blicken die Menschen auf die ungezähmte Natur, die unbeirrt ihrem eigenen Kreislauf von Leben, Lieben und Vergehen folgt. (Text: HfM Hanns Eisler Berlin)
Medienpartner: rbb radio3
Mit freundlicher Unterstützung: Andrej Koch, Drozak GmbH und Renate Miethe Kunststiftung
In Kooperation mit der BSP Business & Law School Berlin
Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ (Arr. Fabrice Bollon für 12 Instrumente)
Die Aufführungen sind auf Tschechisch mit deutschen Übertiteln. Die Einführungen sind auf Deutsch.
Premieren: 23.10. und 24.10. | 19 Uhr Studiosaal
Einführungen von Prof. Dr. Stefan Drees: 23.10. und 24.10. | 18 Uhr Kammermusik-Saal I
Weitere Vorstellungen: 26.10., 27.10., 29.10., 30.10. | 19 Uhr Studiosaal